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Toyota Supra mit über 1.000 PS

Provotekk Car Customs – der Maß-Schneider unter den exklusiven Veredlern – ist bekannt dafür, dass keiner ihrer Autos mit unter 1.000 PS die heiligen Hallen verlassen.

Davon konnte sich der Rennsportler Matthias Malmedie bereits selbst überzeugen – einfach nur brachial!
„Boah, ist das pervers. Unfassbar, wie das Auto geht!“ raunte der Grip-Moderator beim ersten beherzten Tritt aufs Gaspedal der rechtsgelenkten Supra und lobte den scharf gemachten Japan-Traum in den höchsten Tönen!

Zu den Ausgangsdaten: Der knapp 3 Liter große Reihensechszylinder (werksintern 2JZ GTE genannt) der hier gezeigten Supra leistete serienmäßige, BiTurbo-aufgeladene 330 PS und 460 Nm. Tempo 100 erreichte die Supra damit in nur 5,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit belief sich im Serientrimm auf 250 km/h. Der werksmäßige Ladedruck belief sich im Jahr 1993 auf 0,65 – 0,75 Bar. Zur Einführung der Supra in den europäischen Markt kostete sie 106.000 DM.

Seit dem Kultstreifen „The Fast and the Furious“ avancierte der japanische Sportwagen zum Szene-Liebling. Viele versuchten sich an entsprechendem Tuning, wenigen gelang ein ansprechender Umbau.

Die Supra von Denis Baumgartner erfuhr jedoch einige Änderungen, die keineswegs mit den Serienwerten zu vergleichen sind. Das 20 Jahre alte Coupé bekam Mahle-Schmiedekolben, GSC-Nockenwellen, Nockenwellenräder aus Titan und größer dimensionierte Ventile – unter Hinzuziehung der Fähigkeiten zweier Benzinpumpen aus dem Hause Mercedes AMG verbraucht der Bolide etwa 20 Liter auf 100 Kilometer. Für ausreichend komprimierte Luft sorgt im Übrigen ein Borg-Warner-Turbolader, der die Brennkammern mit bis zu 2 Bar unter Druck setzt. Die Vervollständigung und Endmontage des Motors und Innenraums sowie die komplette Neuprogrammierung des Motorsteuergeräts übernahm dann Spezialist Provotekk.

Nun leistet die Supra unglaubliche 1014,1 PS und atemberaubende 1080 Nm. Den Sprint von 100 auf 200 wird in F Ü N F Sekunden absolviert, bis zu 350 km/h schnell kann sie werden – unglaublich. Ob die den Sportwagen erschaffenden Ingenieure einmal solche Fahrleistungen erwartet haben?

Die Mühen von 2 Jahren und die Investitionen in Höhe von über 100.000 Euro haben sich offensichtlich gelohnt!

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