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„Smartastisch“ unterwegs – der neue Smart 2014

Auf dem Pariser Autosalon stellt die Daimler-Tochter Smart die Neuauflagen seiner Smart fortwo- und Smart forfour-Generation vor – dabei wird eins klar: Smart bleibt Smart, obwohl der forfour gemeinsam mit dem Renault Twingo im slowenischen Novo Meste entstehen soll. Der Bestseller fortwo hingegen wird im lothringischen Hambach zusammengesetzt.

Das Grundkonzept blieb unangetastet: klein soll er sein! Mit 2,69 Metern bleibt er sehr kurz, mit 1,66 Metern in der Breite wächst der Kleine um stolze zehn Zentimeter – versprochen werden eine dadurch steigende Fahrstabilität sowie ansprechenderer Komfort. Der Wendekreis ist nun noch stadttauglicher: 7,30m statt 8,75m soll er für das Drehen im Kreis brauchen – smartastisch! Die Heckklappe lässt sich wieder zweigeteilt öffnen, eine farblich abgesetzte Tridion-Sicherheitszelle sorgt auch in der Neuauflage für farbliche Akzente und Sicherheit. Was ebenfalls unangetastet bleibt: Heckantrieb und Dreizylinder-Motoren spiegeln das altbewehrte Antriebskonzept wider.

Optisch aufgebrezelt

Optisch hat sich jedoch viel getan! Der kleine Vorbau an der Front sorgt dabei nicht nur für eine „bulligere“ Optik, sondern gewährleistet verbesserten Fußgängerschutz. Nicht weit hergeholt, denn mit seinen Abmaßen dürfte er locker in jede noch so kleine Fußgängerzone passen – Staus und Ampeln umfahren leicht gemacht! Honigwaben schmücken den Grill, die Rückleuchten und die Abdeckungen der Lautsprecher – Details gibt es genug zu bestaunen.
„Passion“, „prime“ und „proxy“ sind in der Firmensprache „Smart“ die neuartigen Ausstattungslinien. LED-Tagfahrlicht, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Wegfahrsperre, Tempomat, Außentemperaturanzeige, LCD-Technik in der Instrumentenkombi, Bordcomputer sowie elektrische Fensterheber vorn sind serienmäßig an Bord. Zusätzlich erwarten den Käufer Smartphone-Integrationsmöglichkeiten und ein Navigationssystem mit Touchscreen-Funktion. Der forfour legt noch einen drauf: Zusätzlich gibt es bei ihm ein JBL Soundsystem mit insgesamt 240 Watt aus 8 Lautsprechern bzw. zwölf Lautsprecher mit 320 Watt. ABS, ESP, Seitenwindassistent und Berganfahrhilfe sind Serie. Anderweitige Ausstattungsmöglichkeiten sind zahlreich, jedoch aufpreispflichtig.

Antriebseitig zugelegt

Motorenseitig gibt es auch Neues: Der Diesel ist aus dem Programm genommen worden. Stattdessen gibt es einen Einliter-Sauger mit 71PS und 91Nm sowie einen 900 Kubikzentimeter großen Turbobenziner, der 90PS leistet und auch in Sachen Drehmoment klar den Sauger überragen dürfte. Verwaltet werden die Gänge nun nicht mehr ausschließlich mit der „Nick-Automatik“, sondern nun mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Gegen Aufpreis gibt es sogar ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe namens „twinamic“ – lange Schaltzeiten gehören damit der Vergangenheit an – super!

Smart jetzt noch smarter

Clevere Sitzkonzepte, schnellere Gangwahl und mehr Ausstattung machen den Smart zum Alleskönner – außerhalb der Fähigkeiten eines Umzugshelfers. Er ist immer noch klein, aber mehr „oho“ denn je. Hochwertiger, alltagstauglicher und ausstattungsreicher kommt das neue Modell daher – Mercedes lässt grüßen! Mit dem derzeitigen Schaltkonzept dürfte ein kommender Smart Brabus nun noch attraktiver wirken!

Auf eine erste Sitzprobe und auf den ersten Kickdown an Berliner Ampelstarts sind wir wirklich gespannt!

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