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Lexus RC F – Konkurrenz für den BMW M3

Lexus bleibt dem „F“-Siegel treu und stellt mit dem auf der Detroit Motor Show vorgestellten Topmodell, dem RC F, ein konkurrenzfähiges Sportcoupé auf die Beine – mehr als 520Nm und 450PS aus einem Fünfliter-Achtzylinder in Kombination mit Heckantrieb sind schon mal passable Zutaten für die Rennstrecke. Zumal dem M3 bereits beim Anblick dieses Hubraumgiganten die Turbolader zu Berge stehen.

Äußerlich ein Sportler…

Äußerlich orientiert sich der RC F an dem Supersportler Lexus LF A – so besitzt er bspw. einen aktiven Heckflügel, der ab Tempo 80 ausfährt und somit für mehr Abtrieb sorgt. Außerdem steht er auf bildhübschen 19-Zoll-Schmiederädern hinter denen sich eine groß dimensionierte Bremsanlage verbirgt. Lufteinlässe und eine 4-Rohr-Auspuffanlage in Trapezform sind seine Kriegsbemalung, die Coupélinie ist elegant-sportlich gelungen. Ungewöhnlich: Hinter dem Lexus Diabolo Kühlergrill verbirgt sich eine Motorhaube, die vorn höher gezogen ist – Lexus-typisch sind eben einige Designmerkmale pure Geschmackssache – uns gefällt´s!

Unter der Haube ein Sportler…

Die Innewohnende Technik ist jedoch noch viel interessanter. Die Zylinderköpfe sowie alle am 5-Liter-V8-Aggregat beweglichen Teile wurden von den Lexus Technikern neu konstruiert, um eine höhere Spitzenleistung in noch höheren Drehzahlen zu erwirken. Mittels sportlich abgestimmtem Sports Direct Shift (SPDS)-Getriebe mit acht Gängen kann ohne spürbaren Schubverlust gen Horizont beschleunigt werden, untermalt von einem brutal brabbelnden V8 alter Schule. Um gewichtsoptimiert zu entwickeln, verwendete Lexus an Dach, Motorhaube und Heckspoiler Kohlefaserverstärkten Kunststoff – Merkmale eines echten Sportlers.

Im technischen Detail ein Sportler…

Für ausgezeichnete Querdynamik sorgt unter anderem das sog. Torque Vectoring Differential, ein aktives Sperrdifferenzial, welches die Antriebsmomentverteilung übernimmt. Es wartet mit 3 Modi auf: Im „Standard“-Modus sorgt es für ein ausgewogenes Verhältnis von Agilität und Hochgeschwindigkeits-Stabilität. Der „Slalom“ Modus arbeitet für Wendigkeit und reaktionsschnelles Ansprechverhalten der Lenkung, der „Track“ Modus bietet maximalen Fahrspaß und sichere Kontrolle im Grenzbereich. Ein glatt gestalteter Unterboden, Luftkanäle hinter dem vorderen Stoßfänger und hinter den vorderen Radhäusern sowie gezielt positionierte Luftleit-Elemente sorgen für unfassbaren Grip – besonders bei hohen Geschwindigkeiten.

Der Innenraum ein Sportler…

Komponenten wie Instrumente, Lenkrad, Sitze oder Pedalerie wurden speziell für die Bedürfnisse des sportlichen Fahrers positioniert – alles scheint am rechten Platz. Die Instrumentenkombi ist eine Weiterentwicklung der Tachoeinheit aus dem LF A – Sportlichkeit pur, die je nach Fahrmodi das Erscheinungsbild ändert. Die Sportsitze, bestickt mit F-Emblem, schmiegen sich um den Körper und verleihen somit den optimalen Spagat zwischen Seitenhalt und Komfort. Leder, Bedienelemente und Haptik suchen in dieser Klasse ihres gleichen.

Fazit…

Leider gibt es seitens Lexus keine Angaben zu fahrrelevanten Daten wie Höchstgeschwindigkeit Elastizitäts- oder anderweitige Beschleunigungswerte. Bis jetzt scheint es jedoch so, als würde BMW mittels M Performance zusätzlich nachheizen müssen, um der Konkurrenz weiterhin überlegen zu sein. Bravo, Lexus – einen Vergleichstest werden wir uns nicht nehmen lassen!

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