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Kia K9000: Kampfansage an die deutsche Oberklasse

Modelle aus nicht-deutscher Herstellung sagen in letzter Zeit immer öfter inländischen Fahrzeugmodellen den Kampf an – besonders günstigere Preise gegenüber den deutschen Pendants sind das Kaufargument schlechthin.

Eine solche Strategie verfolgt nun auch Kia mit dem jüngst auf der L.A. Auto Show vorgestellten K9000 des Modelljahres 2015. Die Neuerscheinung möchte Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse Konkurrenz machen – stattliches Auftreten, große Motoren und günstige Einstiegspreise sind ihm bereits in die Wiege gelegt worden.

Mit einem standesgemäßen Radstand von 3.022mm fährt die koreanische Luxuslimousine vor und chauffiert seine Insassen via Heckantrieb und Achtgang-Automatik ans Ziel. Angetrieben wird der K9000 von einem 3,8 Liter V6 mit 311PS – wer schneller ankommen möchte, kann einen 5,0 Liter V8 bestellen. Dieser ist im Stande, ganze 420PS an die Hinterräder zu liefern.

Ausstattungsseitig lässt der K9000 keine Wünsche offen: Für extrem gute Sicht sorgen die adaptiven LED-Scheinwerfer, für warme Hände am Steuer eine Lenkradheizung. Ein Panoramadach gewährt freien Blick nach oben und wendet den Blick von der in der Mittelkonsole befindlichen TFT-Instrumententafel ab. Für die passende Musik sorgt ein Soundsystem der Firma Lexicon mit insgesamt 17 Lautsprechern. Fahrassistenten, Rückfahrkamera und eine radargestützte Überwachung des rückwärtigen Verkehrs tragen, dem heutigen Standard in der Oberklasse entsprechend, zur Sicherheit der Passagiere bei.

Die Markteinführung des Kia K9000 beginnt in den USA im Frühjahr 2014. Bei den Preisen klappen deutschen Premiumherstellern die Kinnladen reihenweise auf den Boden. Circa 50.000 US Dollar wird er kosten, das sind etwa 38.000 Euro. Preispolitik als Kampfansage – so werden die Karten neu gemischt.

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