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Fahrerlaubnis weg, MPU angeordnet – nützliche Tipps

Es ist passiert! Die Polizei hat das Fahrzeug gestoppt und nun ist der Führerschein weg. Das wird teuer und nicht nur wegen der Ordnungsstrafe, denn wurde das Fahrzeug unter dem Einfluss von Drogen und/oder Alkohol bzw. Betäubungsmitteln geführt, dann wird eine MPU verlangt, damit die Fahrerlaubnis wieder erteilt wird.

Der Idioten- oder Depperltest: die Fahrerlaubnis zurückerhalten

Immer dann, wenn ggf. ein Fahrverbot vorliegt und die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs – zumeist das Auto – festgestellt werden soll, wird die MPU, die medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet. Am häufigsten kommt es zum Entzug des Führerscheins, aufgrund des Führens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss sowie Drogen- und Medikamentenmissbrauch.

Die MPU, die umgangssprachlich auch als „Idiotentest“ oder „Depperltest“ bezeichnet wird, genießt unter den Betroffenen keinen guten Ruf und sie wird gefürchtet. Der Fahrerlaubnisbehörde dient das MPU-Gutachten dazu, beurteilen zu können, ob der Prüfling wieder in der Lage sein wird, am Straßenverkehr teilzunehmen. Wichtig dabei ist, dass dem Betroffenen bewusst ist, was er falsch gemacht hat und zukünftig solche Auffälligkeiten nicht mehr vorkommen.

Zahl der medizinisch-psychologische Untersuchungen sinken leicht

Im August 2018 veröffentlichte die Bundesanstalt für Straßenwesen die neuesten Statistiken für die MPU. Insgesamt wurden 2017 88.035 Medizinisch-psychologische Untersuchungen durchgeführt und verglichen mit den Zahlen aus 2014 ist die Zahl leicht sinkend. Weiterhin werden die meisten der Tests aufgrund erstmaliger Auffälligkeiten mit Alkohol durchgeführt.

Als geeignet wurden 58,7% der Teilnehmer einer MPU angesehen, während 5,1% nachschulungsfähig und 36,2% als ungeeignet galten. Was auffällig ist, ist der Fakt, dass die Personen, die aufgrund einer wiederholten Auffälligkeit durch Alkohol zur MPU mussten, nur zu 46,5% als geeignet eingestuft wurden. Im Großen und Ganzen ist dies keine relevante Veränderung zu den Zahlen aus 2016.

Bei den Alkoholfragestellungen wird aus den vorherigen Statistiken ein Abwärtstrend ersichtlich und das gilt ebenfalls für die Kombination aus Verkehrsauffälligkeit und sonstiger strafrechtlicher Auffälligkeit. Allerdings stiegen die Anzahl der Begutachtungen aufgrund von Medikamentenauffälligkeiten.

Betroffenen, denen eine MPU bevorsteht, sollten sich auf jeden Fall vorbereiten. Inzwischen geht dies ganz unkompliziert online, bspw. mit der Diplom Psychologin Agnes Böing (Tel-Nummer mit WhatsApp : 01577 / 31 808 26).

Fehler einsehen und sich „bessern“

Ist der „Lappen“ erst einmal entzogen, dann wird dem Betroffenen in der Regel eine Sperrfrist auferlegt. Als ertappter Verkehrssünder darf in diesem Zeitraum keine neue Fahrerlaubnis beantragt werden. Wie lang diese ist, das ist abhängig von dem individuellen Fall. Denn eine Sperre wird vor dem Hintergrund verhängt, dass der Richter den jeweils Betroffenen für „charakterlich nicht geeignet“ hält, ein Fahrzeug zu führen. In dieser Zeit darf der Betroffene nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Der Richter gibt eine Prognose darüber ab, wie lange der Angeklagte benötigt, um seine Fehler einzusehen und unter Beweis zu stellen, dass er bereit ist sich zu bessern. Im Durchschnitt dauert eine solche Sperrfrist neun bis elf Monate.

Der Countdown: Die Zeit bis das ein „neuer“ Führerschein ausgestellt wird

Doch die Sperrfrist heißt nicht, dass die Fahrerlaubnis automatisch wieder erteilt wird. Sondern dieser muss selbst neu beantragt werden und diesen „Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis“ kann der betroffene drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist stellen. Der Grund dafür ist banal: Die Bearbeitungszeit dauert einfach so lange. Eben in diesem Augenblick wird die Behörde den Betroffenen darauf hinweisen, dass ein positives MPU-Gutachten vorzulegen ist, um den Führerschein zurückzuerhalten.

Das bedeutet, der Betroffene muss nachweisen, dass er sein Verhalten geändert hat. Nach einem Drogen- bzw. Alkoholvergehen gilt es, über ein halbes Jahr hinweg zu zeigen, dass man trocken/clean ist – selbst durch unangekündigte Drogentests durch die Behörde. Eben das ist das „M“ der Untersuchung, der medizinische Teil.

„P“ ist der psychologische Teil und hier ist es ratsam einen qualifizierten MPU-Berater in Anspruch zu nehmen. Denn es ist eine Illusion, dass der Depperltest einfach so nebenbei bestanden wird.

Die Diplom Psychologin Agnes Böing, bietet mittlerweile auch einen Videokurs für die Alkohol-MPU an. Dieses Lernvideo kann der Betroffene jederzeit nutzen, und sich so effektiv auf die Untersuchung vorzubereiten. Zudem wird eine Probe-MPU angeboten sowie effektives Lernmaterial. Darüber hinaus bietet die Schnell-MPU der erfahrenen Dipl. Verkehrspsychologin:

  • Fragenhotline inbegriffen
  • Behördenpost lesen inbegriffen
  • Alkohol-MPU-Lernvideos für sich nutzen, jederzeit
  • Probe-MPU vorab
  • MPU-Reaktionstest vorher üben
  • und viele weitere Vorteile!

Mit der MPU-Vorbereitung können sich betroffene endlich sicher sein, dass sie den Führerschein wieder in den Händen halten werden.

Wie oft kann eine MPU durchgeführt werden?

Rein theoretisch ist es möglich, so oft wie es notwendig ist, eine MPU zu machen, um letztendlich den Test zu bestehen. Doch jedes Mal, wenn sich der Betroffene bei der MPU-Begutachtungsstelle anmeldet, bei der Verkehrsbehörde die Akte anfordert. Das bedeutet, dass die Behörde weiß, wie oft der Test gemacht wurde.. Abgesehen davon ist ein solcher Test nicht gerade günstig und somit ist das oftmalige Wiederholen eine teure Angelegenheit. Somit ist es besser, sich einmal richtig vorzubereiten, und das Problem ernsthaft anzugehen.

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