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Entdeckt: Audi Allroad Shooting Brake e-tron

Der Ingolstädter Fahrzeughersteller Audi präsentiert erstmals auf der Detroit Auto Show 2014 seinen neu entwickelten „Allroad Shooting Brake“ – eine kompakte Crossover-Studie inklusive Hybridantrieb. Entwickelte Audi hier einen gähnend langweiligen Lexus-Hybrid-Nachbau oder doch einen Spaßbringer? Wir klären auf!

Mit mordernem Auftritt…

In Eisblau lackiert steht er da – 4,20 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,41 Meter hoch. Die Studie präsentiert sich als Zweitürer, der Platz für 4 Personen bietet. Vorn zeigt er TT-Optik, hinten die bekannten Linien eines Shooting Brakes – interessant: die Kombination aus Coupé- und SUV-Optik. Beim Einsteigen fällt auf, dass das Showcar bereits die Lüftungsdüsen, inkl. dort angebrachter Steuerelemente, und die Instrumentenkombi des „Quattro Laserlight Concepts“ aufweist. Ebenfalls ist ein Gesten-Touchpad an Bord inklusive vieler Features zur Bedienfreundlichkeit – der Innenraum wirkt sportlich auf aufgeräumt. Apropos sportlich: Lenkrad und Sitze des Neuen sehen verdächtig danach aus, als ob sie sportorientiert konzipiert wurden. Eigentlich ist ein e-tron doch ein Sparer.

Mit moderner Technik…

Ein Blick unter die Haube zeigt, dass Sparpotenzial durchaus vorhanden ist – der 2,0-Liter-TFSI arbeitet Hand in Hand mit zwei Elektromotoren. Ein Elektromotor leistet 55PS und 270Nm, ist zuständig für die Verteilung des Drehmoments an der Vorderachse und ist in ein 6-Gang-DSG integriert. Ein weiterer Elektromotor ist an der Hinterachse verbaut – mit 115 PS und 270 Nm übernimmt er den Antrieb bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten. Sollte das Hybridsystem entscheiden, dass Allradantrieb nutzbringender ist, arbeitet er zudem mit der Vorderachse zusammen. So soll eine Reichweite von 820km machbar sein – das sind umgerechnet 1,8 Liter auf 100km (45 Gramm CO2 pro km) – 50 Kilometer davon können rein elektrisch gefahren werden.

Mit nicht erwarteten Fahrwerten…

Wer jetzt, gelangweilt von Verbrauchsangaben, gähnt, sollte entgegen seinem Gefühl weiterlesen. Die Autoszene würde schließlich nicht berichten, wenn es sich hierbei um ein Sparmodell reinsten Wassers handeln würde. Der eigentlich flüsternde Zweiliter-Turbomotor leistet allein 292 PS – aktivieren sich die Elektromotoren, erwacht pure Emotion zum Leben. Das Concept erreicht eine Systemnennleistung von fantastischen 408 PS und 650 Nm – wer hätte das bei einem „e-tron“ vermutet? Das reicht für 4,6 Sekunden von null auf hundert und für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h – so macht sparen Spaß!

Fazit…

Bislang ist der Spar-Renner noch eine Studie. Viele begeisterte Gesichter und weinende 911er-Neubesitzer fordern nahezu nach einer Serienfertigung. Sollte so die Zukunft der Hybridtechnologie aussehen – quasi Hybridantrieb als Leistungsbringer – springen wir gern auf den Zug auf. Was meinen Sie? Seriennah oder weit ab von der Realität?

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