Auto bezahlen 660x330 - Autokauf - so bezahlst Du sicher ...

Autokauf – so bezahlst Du sicher …

Der Kauf eines Autos ist für die meisten Menschen eine Entscheidung, die lange und reiflich überlegt wird, denn schließlich kostet ein Fahrzeug viel Geld. Daher kommt es immer wieder zu Betrugsfällen. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2020 hat ergeben, dass fast jeder dritte Gebrauchtwagen der verkauft wird, einen gefälschten Tachostand aufweist. Daher sollte beim Kauf von einem Gebrauchtwagen auf die typischen Betrugsmaschen geachtet werden.

Die Machenschaften der schwarzen Schafe

Bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug durchforsten Verbraucher in der Regel eine Vielzahl von Angeboten. Vor allem die Angebote, die besonders günstig sind, die seltenen Exemplare oder Fahrzeuge mit speziellen Ausstattungen lenken den Blick auf sich. Doch genau hier sollte jeder Käufer besondere Vorsicht walten lassen, denn nicht selten verbergen sich dahinter unlautere Geschäftspraktiken. Noch ehe sich der Käufer versieht, ist sein mühsam erarbeitetes Geld auf nimmer Wiedersehen verschwunden – und das Fahrzeug ist auch nicht da. Daher sollte jeder Autokäufer über die Tricks und Machenschaften der unseriösen Verkäufer Bescheid wissen. Diese sind bspw. nur per E-Mail erreichbar oder der Kontakt kommt nur schwer zustande. Selbst bei zu schnellen und unpersönlichen Antworten sollte der Käufer hellhörig werden und den Anbieter genau überprüfen. Vor allem beim Autokauf im Internet sollte jeder Vorsicht walten lassen. Auch die Verzögerung des Kaufs bzw. einer Probefahrt oder persönlichen Besichtigung sollte die Alarmglocken schrillen lassen. Dies gilt ebenso, wenn eine Anzahlung oder ein Bargeld-Transfer gefordert wird.

Den Gebrauchtwagen bar bezahlen – hier sind Risiken vorhanden

Um das Traumauto zu erwerben, greifen viele Käufer gern auf die Form der Bargeldzahlung zurück. Schließlich ist diese Form die einfachste, da sie einem simplen Prinzip folgt: „Geld gegen Auto“. In diesem Fall ist die Bezahlung ein Teil des sogenannten Zug-um-Zug-Verfahrens:
  1. Der Kaufvertrag wird unterschrieben
  2. Die Zahlung erfolgt – die volle Summe gibt es nur im Austausch gegen Fahrzeug, Schlüssel und sämtlicher Fahrzeugpapiere
Viele der gewerblichen Händler gewähren sogar einen Rabatt bei einer Barzahlung. Selbst private Verkäufer lassen sich gern durch den Anblick eines Geldbündels überzeugen, um den Preis etwas nachzulassen. Der Haken an dieser Zahlungsmethode: Niemand ist gern mit einer solch großen Summe Bargeld unterwegs. Daher nehmen viele Käufer eine zweite Person mit, wenn es zur Geldübergabe geht, denn schließlich sehen vier Augen stets mehr als zwei, wenn es um die Kontrolle des Fahrzeugs geht. Unbedingt vermieden sollte ein einsamer Ort, sondern bessern ist es sich vor der Hausbank des Käufers zu treffen. Sobald sich die Parteien einig geworden sind, begleitet der Verkäufer den Käufer in die Bank um das Geld abzuheben. Der Vorteil ist, dass Geld kann nicht gestohlen werden und der Verkäufer erhält kein Falschgeld.

Mit der Kreditkarte den neuen gebrauchten kaufen

Eine weitere Möglichkeit ist es, per EC-Karte (Debit-/Kreditkarte) das Fahrzeug zu bezahlen. Sicherlich kann kein Privatverkäufer diese Bezahlmöglichkeit anbieten, doch seriöse Händler verfügen über die entsprechenden EC-Terminals, die mit EC Rollen ausgestattet sind. Im Anschluss an die Bestätigung der Transaktion wird der entsprechende Beleg ausgedruckt: einer für den Händler und einer für den Käufer. Der entscheidende Vorteil bei dieser Bezahlart: Im Prinzip ist es möglich, sich relativ unbürokratisch sein Geld zurückzuholen, sollte es schiefgehen. Das gilt sowohl bei Zahlungen direkt im Autohaus, als auch bei einer online Bezahlung. Mit dem sogenannten Chargeback kann der Käufer eine Zahlung zurückholen, wenn sich nachträglich Probleme ergeben haben – bspw. bei einem versteckten Mangel. Allerdings ist hier ein wenig Bürokratie angesagt.

Bargeldlos bezahlen: die alternativen Zahlungsarten eignen sich kaum

Neben der Bargeldzahlung, bei der es sich um die gebräuchlichste handelt beim Gebrauchtwagenkauf, gibt es noch weitere Alternativen, neben der Debit-/Kreditkarte. Zunächst einmal verspricht die Bezahlung mit Bargeld mehr Komfort und ist sicherlich auch nicht das schlechteste. Anders verhält es sich mit den folgenden Zahlungsarten, die durchaus anfällig für Betrügereien sind. Besonders dann, wenn der potenzielle Verkäufer eine ungewöhnliche Zahlungsart vorschlägt.

Bezahlung per Überweisung

Manche Verkäufer bieten an, dass der Gebrauchtwagen per Überweisung bezahlt werden kann. So können selbst Anzahlungen vorab bargeldlos getätigt werden. Das erscheint auf den ersten Blick bequem und einfach, doch stellt sich oft als Betrugsmasche heraus. Die Gefahr hier: Das Geld ist überwiesen, doch zur Fahrzeugübergabe erscheint niemand. Folglich ist nicht nur das Geld weg, sondern auch das Auto.

Bargeldtransfer

Per Bargeldtransfer eine Anzahlung vornehmen und den Fahrzeugschein per E-Mail als Nachweis erhalten. Dies klingt nach einem guten Angebot, vor allem wenn der Gebrauchtwagen nicht in der unmittelbaren Nähe gekauft wird. Doch in einem solchen Fall sollte jeder skeptisch sein, besonders dann wenn der Preis weit unter dem Marktpreis liegt. Immer wieder betonen WesterUnion und MoneyGram, dass die Bargeldtransfers über ihre Netze ausschließlich dazu gedacht sind, an Bekannte und Familienangehörige Geld zu versenden – nicht an fremde Personen. Aus diesem Grund: Finger weg von dieser Zahlungsart.

PayPal

Beim Verkauf und Kauf von Produkten funktioniert PayPal hervorragend, doch nicht für den Autokauf. Denn der Zahlungsanbieter schließt explizit Fahrzeuge mit Motor vom Verkäufer- und Käuferschutz aus. Aber dennoch versuchen Betrüger immer wieder diese Masche. Sie behaupten nach Übergabe des Gebrauchtwagens, das sie das Fahrzeug nie erhalten haben und ziehen die Bezahlung zurück.

Hier nachlesen ...

Autos 310x165 - Das ist die Automarke mit den meisten online Fans

Das ist die Automarke mit den meisten online Fans

Die Autobauer stehen unter Druck: Auftragslage und Gewinn sind rückläufig, gleichzeitig muss die Branche hohe …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.