201 660x330 - AMG C 63 S – das Kürzel der Leidenschaft
Mercedes-AMG C 63 S Coupé (C 205) 2015; Exterieur: designo diamantweiß bright, Night Paket exterior: designo diamond white bright, night package

AMG C 63 S – das Kürzel der Leidenschaft

AMG Modelle bedienen – im gleichen Maße wie Ableger der M-GmbH, ST-, RS-,Sti- oder TS-Modelle jedweder Art – alle Sinne. Ob das Hören der ganz individuellen Sprache der Abgasanlage, das Fühlen des Drehmoments bei Tritt auf das kraftfreisetzende Gaspedal oder das Tasten der edlen Nähte, des feinen Leders oder griffigen Alcantaras. Alle finden sie ihre Anhänger, egal ob ein rauchiger Fünfzylinder, ein bollernder Achtzylinder oder ein turboaufgeladener Vierzylinder zwei oder gar vier Rädern die Grenzen der Physik näherbringend.

Eines steht in jedem Falle fest: Mit diesen Kürzeln feiert man tagtäglich ein PS-Feuerwerk der Superlative ab.

Äußerlich nicht schüchtern…

Die Edelschmiede von Mercedes-Benz, die unter dem Kürzel „AMG“ straßenzugelassene Hubraum- und Beschleunigungsgiganten auf die Räder stellt, enthüllte auch in diesen Tagen eines seiner neusten Modelle: Das C 63 S Coupé – seines Zeichens die stärkste, zweitürige C-Klasse.

Auf der IAA 2015 wird, neben dem Standard-Modell des C-Klasse Coupés, die AMG-Version des Zweitürers gezeigt. Dort soll nichts Geringeres gezeigt werden, als die „sportlichste C-Klasse aller Zeiten“. C 63 und C 63 S stehen den Kunden ab März 2016 zu einem Preis ab etwa 76.000,-€ zum Kauf.

Außen ist deutlich zu erkennen: Diese C-Klasse macht Ernst, bevorzugt Ideallinien und linke Spuren. Der Powerdome auf der ellenlangen Haube, Schürzen, breite Schweller, dicke Felgen und noch breitere Reifen kennzeichnen die AMG-typische Kriegsbemalung. So ist er vorn 64mm, hinten sogar 66mm breiter als sein Serienpendant.

Innen mehr Schein als Sein?

Unterm Kleid wurde ebenfalls bestes Affalterbacher Knowhow aufgefahren: Neben einem neuen Fahrwerk, neuen Radträgern, einem höheren Sturz sowie einer insgesamt härteren Abstimmung soll diese C-Klasse Bestzeiten in den Asphalt stampfen. Mittlerweile selbstverständlich in dieser Fahrzeugkategorie: das Sperrdifferenzial.

Wer jetzt einen, nach altherkömmlicher Manier, 6,2 Liter großen Achtender erwartet, soll ab sofort herb enttäuscht werden. Hubraumgiganten sind dank dem allseits beliebten Downsizing passé. Ab nun regiert den Motorraum ein – trotz des fehlenden Hubraums – druckvoller, seidenweicher 4,0-Liter-V8-BiTurbo. Ähnlich wie im AMG GT ist auch dieser Motor mit einerTrockensumpfschmierung und dynamischen Motorlagern ausgestattet – Rennsport lässt grüßen.

Als C 63 S leistet das sich mit Allrandantrieb fortbewegende und 1,8 Tonnen schwere Suchtmittel 510 PS und 700Nm! Lediglich 3,9 Sekunden vergehen, bis die 100km/h-Marke erklommen ist. Wenige Sekunden später regelt er dann schon bei 250km/h ab. Wer das Quäntchen Mehr an Autobahnspaß genießen möchte, erlebt mit dem optionalen AMG Driver´s Package einen 290km/h-Geschwindigkeitsrausch. Die pure Leistung verwaltet hier ein Siebengang-DKG.

Bleibt nur noch zu fragen: Wann, liebe Hersteller, gebt ihr uns wieder einen AMG mit Handschaltung? Zu gerne würde ich selbst darüber bestimmen, wie schnell ich die Gänge einwerfe. Maximale Performance hin oder her: Wo bleibt da der fahrerische Anspruch an mich?

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