Hebebuehne 660x330 - Als Laie die eigene Schrauberwerkstatt einrichten

Als Laie die eigene Schrauberwerkstatt einrichten

Ein echter Autofan will mehr, als nur mit seinem Wagen zu fahren. Sondern sie wollen kleinere Reparaturen selbst erledigen, Umbauten vornehmen und selbst vor regelmäßigen Wartungsarbeiten scheuen sie sich nicht. Diejenigen die sich nicht stetig in einer speziellen Selbstschrauber-Werkstatt einmieten möchte, der kann seine eigene Garage in ein echtes Schrauber- und Bastler-Paradies umwandeln. Allerdings gibt es dabei so einiges zu beachten.

Die Gestaltung der Hobbygarage

Es gibt einige rechtliche und zwischenmenschliche Belange die zuerst geklärt werden müssen, bevor es an die Einrichtung der Privat-Werkstatt geht:

  • Die Größe der Garage, die als Hobby-Werkstatt dienen soll. Denn in diese muss nicht nur das Auto passen, sondern auch das Werkzeug, die Regale und größere Werkzeuge.
  • Es müssen baurechtliche Vorgaben, berücksichtigt werden. Ist die Einrichtung im eigenen Wohnort erlaubt und welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden? Hier gibt das Bauamt Auskunft.
  • Die Nachbarn dürfen nicht vergessen werden. Denn immerhin könnte es zu einer Beeinträchtigung dieser durch das Basteln in der eigenen Garage kommen. Das äußert sich bspw. durch die Lagerung von gefährlichen Stoffen, unangenehmen Gerüchten und/oder Lärm.

Sollten sich die Nachbarn gestört oder sich in ihrer Sicherheit bedroht fühlen, dann kann das Schwierigkeiten mit sich bringen. Daher ist es ratsam, diese vorab zu fragen, ob diese etwas gegen die Einrichtung der Hobby-Werkstatt haben. Am besten ist, wenn diese ihr Einverständnis schriftlich geben.

Ist das alles geklärt, dann geht es an die persönlichen Bedürfnisse und Vorstellungen, wobei die wichtigen Aspekte wie die Sicherheit nicht vernachlässigt werden dürfen. Es zahlt sich aus, wenn die Werkstatt so strukturiert wie möglich gestaltet wird. Sollte zu viel herumstehen, dann ist es nicht möglich sich frei zu bewegen. Das kann nicht nur unangenehm sein, sondern auch Unfälle und Verletzungen mit sich bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Zentrum der Garage freigehalten wird, wo dann das Auto oder Motorrad sicher stehen kann. Um diesen Raum sollten eineinhalb Meter Platz eingerechnet werden, wo sich der Schrauber frei bewegen kann und sich nicht verbiegen muss.

Werkzeuge und Hilfsmittel auswählen

Bei der Anschaffung der Werkzeuge handelt es sich um eine individuelle Angelegenheit. Die Werkstattausrüstung bestimmt darüber, wie sicher und wohl sich der Hobby-Schrauber fühlt. Viele Handgriffe können erfahrene Hobby-Schrauber problemlos in Eigenregie ausführen. Verschiedene Hilfsmittel und Werkzeuge wie bspw. Wagenheber oder sogar eine Hebebühne, Schraubenzieher oder auch Drehmomentschlüssel sollten dabei nicht aus dem Baumarkt gekauft werden. Sondern besser ist es, seine Werkstatt Stück für Stück auszustatten und auf Profi-Werkzeug zu setzen. Selbst dieses muss nicht teuer sein, wie RP-TOOLS Werkstatt Technik beweist. Vor allem wenn es darum geht, spezielle Werkzeuge, die für eine bestimmte Automarke benötigt werden, zu kaufen, ist der Fachmann der beste Ansprechpartner.

Einmal davon abgesehen sollten in der eigenen Werkstatt entsprechende Arbeitskleidung getragen werden, die vor Verletzungen schützt und die Arbeit erleichtert. Wer im Regal dann sogar noch destilliertes Wasser, Reinigungsmittel und verschiedene Flüssigkeiten lagert wie bspw. Wischwasser, Kühlmittel oder Öl, der darf sich als rundum gut ausgerüstet bezeichnen.

Für eine freundliche Atmosphäre sorgen

Die Wände sollten weiß gestrichen werden, sodass eine freundliche Atmosphäre entsteht. Auch eine ausreichend helle Lichtquelle sollte installiert werden. Das Verlegen von Fliesen oder das Ausbringen von Kunstharz ermöglicht es, den Boden leichter zu reinigen. Besonders was mögliche Ausflüsse im Boden betrifft, heißt es, besondere Vorsicht walten zu lassen. Hier kann man sich ebenfalls beim Amt für Umwelt und Verbraucherschutz informieren oder direkt im Internet.

Zudem sind Poster und/oder ein Kalender die an der Wand hängen förderlich für das Wohlgefühl in der eigenen Werkstatt. Hilfreich ist ebenfalls ein Board, an dem wichtige Dinge niedergeschrieben werden können, bspw. was besorgt werden muss. Da die Hobby Schrauber sich oftmals stundenlang in ihrer Werkstatt aufhalten, sollte auch für Unterhaltung gesorgt werden. Hier lohnt sich die Anschaffung eines sogenannten Baustellenradios beispielsweise.

Fazit: Es ist einfach, die eigene Werkstatt einzurichten

Letztendlich kann zusammengefasst werden, dass es kein Hexenwerk ist, eine Hobby-Werkstatt einzurichten. Denn mit dieser kann einiges an Geld gespart werden, wenn es um kleinere Reparaturen geht – vorausgesetzt dass das notwendige Know-how vorhanden ist. Ist die notwendige Räumlichkeit vorhanden, wie bspw. eine ausreichend große Garage oder eine kleine Halle, dann fehlt letztendlich nur noch die Ausrüstung bzw. Einrichtung. Schon kann der Hobby-Schrauber loslegen. Am Ende weiß nur der Hobby-Bastler selbst, welche Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände er benötigt und welche Beleuchtung und Sicherheitsmaßnahmen richtig sind. Wichtig ist es nur, dass er stets Unfällen vorbeugt und sich beim Arbeiten nicht mit unzweckmäßigem Werkzeug quält.

Eine Anmerkung: Auch wenn mit einer solchen Hobby-Werkstatt viel Geld gespart werden kann, so sollten Wartungs- und Reparaturarbeiten am Kfz und Motorrad grundsätzlich in einer Fachwerkstatt vorgenommen werden. Denn heutzutage sind die Fahrzeuge sehr komplex. Werden unsachgemäße Arbeiten durchgeführt, dann kann das am Ende zu teuren Schäden führen. Zudem gibt es keine Garantie beim „Do it yourself“.

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