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Absatzkrise: Produktion des Opel Adam wird gedrosselt

Einst als Hoffnungsträger der GM-Tochter gehandelt, bricht das Interesse des Marktes am kleinen Flitzer schlagartig ab. Mit dem in Eisenach gefertigten Kleinwagen wollten die Rüsselsheimer deren Krise überwinden – der Opel Adam wurde eingeführt und dank vielseitiger Individualisierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten dankbar angenommen.

Die Absatzzahlen des Opel sind jedoch eingebrochen: Im August halbierten sich die Verkaufszahlen im Vergleich zu den Vormonaten diesen Jahres. Die Reaktion vom Hersteller: Das Werk Eisenach stoppt kurzzeitig die Produktion – im Oktober wird die Herstellung des Opel Adam an sieben Tagen eingestellt. Damit einher geht die Angst um das Werk in Eisenach, da der Standort lediglich von der Herstellung des Adam lebt.

Der Grund für solcherlei Handlungen liegt in der Wirtschaftskrise. Vielleicht liegt es aber auch am, für diese Klasse, großvolumigen Grundpreis von 11.500€ für den Kleinsten von Opel – die Konkurrenz bietet jedenfalls günstigere Einstiegsmodelle in die Welt ihrer Modellpaletten.

Wir hoffen nur das Beste für „Autobau made in Germany“ – gute Besserung, Opel.

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