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21. internationales Trabant-Treffen – wir waren dabei!

Seit 1958 gibt es ihn, den knatternden Pkw direkt aus Zwickau. In der DDR war er das erste Werkzeug des Massenmobilisierung, brachte Leben auf die Straßen der DDR und ließ auch erste Tuningversuche zu, wie wir 2015 erfahren und betrachten durften.

Dass das Wort „Trabant“, gleichbedeutend mit „Begleiter“ oder „Weggefährte“, bei diesem Fahrzeug wörtlich zu nehmen ist, zeigt das diesjährige, 21. Internationale Trabant-Treffen in Anklam, Mecklenburg-Vorpommern.

Alles begann mit einem 500 Kubikzentimeter großen und 18 PS starken Zweitakt-Drehscheibenmotor. Individualisierbar war er ab Werk kaum: Lediglich als Kombi oder Limousine bestellbar, wurden dem Kundenwunsch keinerlei Räume gelassen. Doch wie sagt ein altes Sprichwort: „Bist du Gottes Sohn, so hilf dir selbst!“. Gesagt, getan!

Anklam gehüllt in Zweitakt-Geruch

Bereits bei der Anreise wurde von weitem klar, was uns gleich erwarten würde. Diesen Geruch gibt es, derart gehäuft, schließlich nur einmal zu erleben. Auf dem Flugplatzgelände von Anklam angekommen, bot sich eine große Auswahl an traditionellen, neu aufgebauten und extrem getunten Trabanten – der absolute 2-Takt-Wahnsinn!

Mein persönliches Highlight: Ein Trabant, von außen sehr unscheinbar, bestückt mit einem auf die Rückbank verfrachteten Hayabusa-Motor. In dieser „Rennpappe“ werkelte also ein 1,3 Liter großer 4-Takt-Vierzylinder mit stolzen 175 PS. Ein Trabant bringt jedoch nur ein Lebendgewicht von maximal 550 Kilogramm auf die Waage. Wer kommt bitteschön auf eine so übermotorisierte Idee?

Andere wiederum versprühten alten DDR-Scharm, zweitakteten über das Festgelände sowie durch die zu Touren einladende Umgebung und zeigten, dass sie treue Begleiter im Kampf gegen den Zahn der Zeit waren. Einige von ihnen waren schließlich schon mehr als 50 Jahre alt.

Bilder sagen jedoch mehr, als es meine Worte auszudrücken vermögen. Die Bildergalerie ist deshalb mein spezieller Tipp für jeden „Ostalgiker“.

Ein pralles Programm

Die Autos und die Teilnehmer standen in diesen Tagen im Mittelpunkt. Im Partyzelt wurde wild gefeiert, auf der Live-Bühne stimmungsvoll durch die Abende geführt und mit einem Frühschoppen, dem Getriebeweitwurf oder etwa dem Mannschaftstauziehen die Zeit effektiv totgeschlagen.

Gemisch tankten dabei nicht nur die Trabbis, sondern ebenfalls die Fahrer und Angereisten am Abend des Herrentages – ausgelassen und ohne Zwischenfälle begingen alle Teilnehmer eine Feier bis tief in die Nacht.

Wer also in die automobile Vergangenheit Deutschlands eintauchen und sie hautnah erleben möchte, ist im kommenden Jahr mit dem 22. Internationalen Trabant-Treffen bestens bedient. Wir sind jedenfalls wieder vor Ort!

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